Für Bitcoin [BTC] zeichnet sich ein kurzes Zeitfenster mit Chancen ab.
Die Abflüsse scheinen sich Ende Dezember stabilisiert zu haben, und BTC wird derzeit zu einem Preis gehandelt, der unter den Kosten der Miner liegt – ein Bereich, in dem der Verkaufsdruck üblicherweise nachlässt. Indessen dürfte der Vorschlag von US-Präsident Donald Trump einen größeren Markt für BTC anziehen.
Auch wenn die Krypto-Community dieses Jahr mit einem wachsamen Auge unterwegs ist, könnten sie letztendlich zu den Profiteuren gehören!
Unbeabsichtigte (aber willkommene) Folgen
Trumps Vorschlag, die Kreditkartenzinsen auf 10% zu begrenzen, soll die Belastung der Verbraucher verringern, könnte jedoch weitreichende Auswirkungen über das traditionelle Finanzsystem hinaus haben. Eine solche Obergrenze könnte den Zugang zu Krediten für Kreditnehmer mit niedrigeren Bonitätswerten (geschätzt unter 780) einschränken.
Banken werden neu bewerten, wem sie zu welchen Konditionen Kredite gewähren.
Dies wird zwangsläufig einen Teil des Marktes dazu veranlassen, nach Alternativen zu suchen. Ein Teil dieser verdrängten Nachfrage könnte sich Bitcoin und DeFi-Plattformen zuwenden, wo der Zugang nicht an Bonitätswerte geknüpft ist.
Risiko verlagert sich
Die durchschnittlichen Kosten zur Erzeugung eines BTC lagen am 10. Januar bei etwa 101.600 US-Dollar, während Bitcoin selbst einen Tag später näher bei 90.900 US-Dollar gehandelt wurde. Einfach ausgedrückt: Der Preis ist unter die Produktionskosten gefallen.
Wenn das Mining unrentabel wird, neigen Miner dazu, Verkäufe zu verlangsamen und Ausgaben zu kürzen. Dieses Niveau gilt als eine Art Untergrenze.
Das garantiert zwar keine sofortige Erholung, aber bisher war das Handeln unter den Minerkosten meist mit geringerem Abwärtsrisiko verbunden.
Ein stabiler Markt
Der Analyst Willy Woo stellte kürzlich auf X fest, dass die Bitcoin-Abflüsse vermutlich Ende Dezember ihren Tiefpunkt erreicht haben. Das stimmt mit dem Unterschreiten der Minenproduktionskosten und der nun beginnenden frühen Erholung überein.
Solche Veränderungen bei den Flows schlagen sich oft erst nach einigen Wochen im Preis nieder, was die langsame Erholung von Bitcoin erklärt. Auch die Aktivitäten bei Futures nehmen wieder zu, sodass es kurzfristige Unterstützung gibt.
Dennoch bleibt er für 2026 vorsichtig, da die Liquidität seit Anfang letzten Jahres schwach ist.
Ohne einen klaren Anstieg der langfristigen Spot-Zuflüsse könnte jede Rallye Schwierigkeiten haben, sich zu halten.
Fazit
- Bitcoin scheint bereit für eine kurzfristige Erholung zu sein.
- Trumps 10%-Zinsobergrenze für Kreditkarten könnte mehr Kreditnehmer zu BTC treiben.



