In dieser Woche entscheidet ein Treffen über das Schicksal der Kryptowährungen – Hier sind Datum und Uhrzeit
Der CLARITY Act, der voraussichtlich die Zukunft des Kryptowährungsmarktes in den USA mitgestalten wird, steht am 15. Januar auf der Tagesordnung des Bankenausschusses des US-Senats.
Der Ausschuss wird die Struktur des Kryptowährungsmarktes diskutieren und in seiner für den 15. Januar um 18:00 Uhr (UTC+3, 10:00 ET) angesetzten Sitzung über den Gesetzentwurf abstimmen.
Ziel des Gesetzes ist es, betrügerische Transaktionen, irreführende Handelsaktivitäten und künstlich aufgeblähte Handelsvolumina zu bekämpfen. Außerdem soll durch die Verpflichtung von Krypto-Unternehmen zur Vorlage von Proof of Reserves die langjährige regulatorische Unsicherheit beseitigt werden.
Einigen Analysten zufolge könnte bei einer Verabschiedung des CLARITY Act die Manipulationsrate am Kryptowährungsmarkt um 70-80 % sinken. Dies könnte ihrer Ansicht nach den Weg für einen schnelleren Einstieg großer institutioneller Fonds in den Kryptomarkt bis 2026 ebnen.
Wird der Gesetzentwurf vom Ausschuss verabschiedet, wird er zunächst der Generalversammlung des Senats vorgelegt. Wird er dort gebilligt, geht er an das Repräsentantenhaus. In der letzten Phase wird er mit der Unterschrift von US-Präsident Donald Trump zum Gesetz.
Einige kritische Themen, die die Demokraten seit Monaten ansprechen, sorgen weiterhin für Debatten in den Verhandlungen:
- Die Demokraten fordern eine ausdrückliche Bestimmung, die es hochrangigen Amtsträgern verbietet, persönlich von Krypto-Aktivitäten zu profitieren. Besonders die digitalen Vermögensaktivitäten von Trump und seiner Familie werden in diesem Zusammenhang kritisiert.
- Es gibt Forderungen, dass Dezentralisierte Finanzprojekte (DeFi) einem ähnlichen Aufsichtsregime unterliegen sollten wie bundesstaatlich regulierte Finanzinstitute.
- Das zuvor verabschiedete GENIUS Act untersagte Stablecoin-Emittenten die Zahlung von Zinsen. Es gibt jedoch Interpretationen, dass die neue Regelung Zins- oder Belohnungsprogramme über Partnerunternehmen ermöglichen könnte. Während der Bankensektor argumentiert, dies würde das Einlagensystem gefährden, erklärte der Krypto-Berater des Weißen Hauses, Patrick Witt, dass diese Einwände den bestehenden und problematischen Status quo bewahren. Auf der anderen Seite argumentierte der Chief Policy Officer von Coinbase, Faryar Shirzad, dass diese Frage bereits mit dem GENIUS Act gelöst sei und eine Wiederaufnahme der Diskussion Unsicherheit schaffen würde.
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