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Trump deutete an, dass Kevin Hassett im Weißen Haus bleiben wird, was die Erwartungen an eine lockere Fed-Politik senkte, während die Märkte ihre Hoffnungen auf Zinssenkungen neu bewerteten.
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Da Kevin Warsh nun als Favorit für den Posten des Fed-Vorsitzenden gilt, verkauften Anleger Aktien, Gold und Bitcoin, da die Angst vor einer restriktiveren Geldpolitik die globalen Märkte erschütterte.
Der US-Finanzminister Scott Bessent trat bei Fox Business auf, um eine Reihe von Themen zu besprechen, darunter die Führung der Federal Reserve, die Wirtschaftspolitik von Präsident Trump und die Aussichten für das US-Wachstum.
Trump äußert sich zu Kevin Hassett und Geldpolitik
Trump sprach speziell über Kevin Hassett und sagte:
„Fed-Beamte sprechen nicht viel. Hassett kann gut reden. Er war gut im Fernsehen. Ich möchte, dass er dort bleibt, wo er ist.“
Hassett galt als möglicher Kandidat für den nächsten Fed-Vorsitz und ist bekannt dafür, eine lockerere Geldpolitik, einschließlich niedrigerer Zinsen, zu befürworten. Indem Trump erklärte, Hassett würde in seiner aktuellen Position bleiben und nicht zur Fed wechseln, deuteten seine Aussagen darauf hin, dass die Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik gesenkt werden könnten.
Bessent enthüllt Zeitplan für Trumps Auswahl des Fed-Vorsitzenden
Scott Bessent sprach über Präsident Trumps Kommentare zur Federal Reserve und mögliche Führungswechsel. Er sagte, die Regierung habe 11 Kandidaten betrachtet und die Liste auf vier reduziert, aber die endgültige Entscheidung liege beim Präsidenten. Die Auswahl wird davon abhängen, wer der Fed Stabilität geben und gut mit dem Vorstand zusammenarbeiten kann.
US-Finanzminister Scott Bessent bestätigte, dass Trump seine Wahl für den Vorsitzenden der Federal Reserve in den nächsten Tagen oder Wochen bekannt geben wird.
Die Entscheidung könnte entweder vor oder nach dem Davos-Gipfel fallen, was darauf hindeutet, dass die Märkte bald Klarheit über die zukünftige Richtung der US-Geldpolitik erhalten könnten.
Mit Blick auf den jüngsten Vorfall um Fed-Chef Jerome Powell sagte Bessent, er könne keine Kommentare zu laufenden Untersuchungen abgeben. Er forderte zudem mehr Transparenz bei der Fed und verwies auf Probleme mit Ineffizienz und Kostenüberschreitungen.
„Die Federal Reserve hat einen besonderen Platz beim amerikanischen Volk. Sie hat viel Einfluss, aber keine echte Rechenschaftspflicht. Wir brauchen hier etwas mehr Transparenz“, sagte er.
Prognosemärkte wenden sich Kevin Warsh zu
Nachdem Präsident Trump andeutete, dass Kevin Hassett in seiner derzeitigen Rolle im Weißen Haus bleiben wird, reagierten die Prognosemärkte schnell. Auf Polymarket stiegen die Chancen von Kevin Warsh, der nächste Fed-Vorsitzende zu werden, auf etwa 60 %, während Hassetts Chancen auf rund 15 % fielen. Warsh, ein ehemaliger Gouverneur der Federal Reserve, gilt als wahrscheinlicher, die Zustimmung des Senats zu erhalten und die Unabhängigkeit der Fed zu bewahren. Allerdings wird er als weniger wahrscheinlich eingeschätzt, aggressive Zinssenkungen durchzusetzen, was Bedenken hervorruft, dass die finanziellen Bedingungen länger restriktiv bleiben könnten.
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Globale Märkte Tauchen ab
Nach Trumps Kommentaren zu Kevin Hassett und der Federal Reserve gaben die Märkte stark nach. Anleger hatten erwartet, dass Hassett der nächste Fed-Vorsitzende wird, und er ist dafür bekannt, niedrigere Zinssätze zu unterstützen.
Als Trump andeutete, dass Hassett wahrscheinlich in seiner Rolle im Weißen Haus bleiben würde, sanken seine Chancen, die Fed zu führen, stark. Dies führte dazu, dass die Erwartungen an Zinssenkungen und eine lockerere Geldpolitik fielen. In der Folge reagierten die Märkte schnell: Gold verlor mehr als 500 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung, Bitcoin und Silber fielen, und die US-Aktienindizes drehten ins Minus.
Der Bitcoin-Kurs zog sich von einem lokalen Hoch zurück. Der BTC-Preis stieg am 15. Januar auf etwa 98.000 US-Dollar und korrigierte dann auf rund 94.500 US-Dollar.
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FAQs
Ein Wechsel in der Führung der Federal Reserve kann beeinflussen, wie schnell sich die Zinssätze ändern. Das wirkt sich auf Hypothekenkosten, Autokredite, Kreditkarten und Finanzierungsentscheidungen von Unternehmen im kommenden Jahr aus.
Die Märkte preisen zukünftige politische Erwartungen ein. Schon Hinweise darauf, wer die Fed führen könnte, können Prognosen für Inflationskontrolle, Zinssenkungen und Liquidität verändern und rasche Umschichtungen bei den Vermögenswerten auslösen.
Technologieaktien, Kryptowährungen und Edelmetalle reagieren in der Regel zuerst, da sie besonders sensibel auf Zinserwartungen reagieren. Wohnungsbau und kleine Unternehmen spüren die Auswirkungen eher schrittweise über die Kreditkosten.

