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Der LINK-Preis sprang um fast 6% auf 14 US-Dollar und eroberte kurzzeitig höhere Niveaus zurück.
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Trotz ETF-getriebener Optimismus fehlt der LINK-Preisstruktur weiterhin die Bestätigung.
Die Kursentwicklung von Chainlink (LINK) hat sich nach einer intratägigen Kursrallye von über 6% und einem Handel um 14 US-Dollar entschieden konstruktiv entwickelt. Dieser Anstieg brachte den LINK-Preis näher an das obere Cluster des Bereichs bei 15 US-Dollar und verlagerte die kurzfristige Stimmung zugunsten der Bullen. Dennoch hat der Chainlink-Preis trotz der Rallye noch keinen Ausbruch aus der Handelsspanne vollzogen.
Das Kursverhalten deutet stattdessen auf einen Markt hin, der sich von einer Kompressions- zu einer Expansionsphase bewegt. Der Anstieg hat jedoch auch unter Tradern ein Dilemma ausgelöst – handelt es sich hierbei um den Beginn eines Ausbruchs oder lediglich um eine weitere Reaktion innerhalb einer größeren Spanne?
Chainlink Kursausblick: Warum das Niveau von 15 US-Dollar wichtiger ist als die Rallye selbst
Die Zone zwischen 14 und 15 US-Dollar dient nun als primäres Entscheidungsgebiet des Marktes. Bislang konnte LINK seine bullische Tendenz beibehalten, aber die Volatilität bleibt gering. In den vergangenen zwei Monaten hat LINK eine solide Basis um 13 US-Dollar gebildet und die Nachfragezone verteidigt.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert der LINK-Preis bei 14,20 US-Dollar, mit einem Anstieg von über 6% in den letzten 24 Stunden. Ein klarer Ausbruch über 15 US-Dollar würde einen Bereichsausbruch und einen neuen bullischen Impuls auslösen.
Entscheidend ist, dass das Abwärtsverhalten kontrolliert bleibt, da LINK eine starke Basis um 13 US-Dollar hat, wo Käufer einen festen Griff bekommen haben. LINK wurde innerhalb eines fallenden Kanals gehandelt und das Hindernis bei 15 US-Dollar fungierte sowohl als obere Begrenzung der Spanne als auch als Trendlinienbarriere.
ETF-Zulassung verändert die Nachfragestruktur von LINK
Die Genehmigung des Bitwise Chainlink ETF für die Notierung und Zulassung an der NYSE Arca stellt für LINK mehr als nur einen symbolischen Sieg dar. Aus Sicht der Marktstruktur dienen ETF-Zulassungen als Glaubwürdigkeitsverstärker, die die Akzeptanz erhöhen und institutionellen Anlegern den Zugang erleichtern.
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Die ETF-Bestätigung neigt dazu, die Abwärtsvolatilität im Laufe der Zeit zu dämpfen, indem sie Anleger mit längerem Anlagehorizont anzieht. Für LINK ist der ETF jedoch nicht der Auslöser für den Ausbruch selbst. Vielmehr fungiert er als Infrastruktur für den Ausbruch.
Was würde einen nachhaltigen LINK-Ausbruch freisetzen?
Damit Chainlink einen klaren Ausbruch bestätigt, muss der Preis das Hindernis bei 15 US-Dollar überwinden, unterstützt von steigendem Volumen und zunehmender Volatilität. Ein nachhaltiger Anstieg über dieses Niveau würde die Marktstruktur wahrscheinlich klar ins Bullische verschieben und den Weg zu 18 US-Dollar, gefolgt von 21 US-Dollar in den kommenden Sitzungen, ebnen.
Bis dahin könnte LINK weiterhin zwischen 13 und 15 US-Dollar konsolidieren, was Momentum-Trader frustriert, aber geduldige Positionierungen begünstigt. Das aktuelle Setup deutet darauf hin, dass sich der Markt eher aufwärmt als ins Stocken gerät, indem er eine Basis um 10–12 US-Dollar bildet, statt höhere Preise abzulehnen.
Kurzfristig hat sich der Kursausblick von Chainlink verbessert, aber die Bestätigung steht noch aus. Derzeit spiegelt die Kursentwicklung von LINK eine Ausbruchsvorbereitung und keinen vollendeten Ausbruch wider.
FAQs
Die Kursprognose für Chainlink im Jahr 2026 deutet darauf hin, dass LINK zwischen 35 und 55 US-Dollar gehandelt werden könnte, mit einem Durchschnittspreis von etwa 50 US-Dollar unter bullischen Bedingungen.
Bis 2030 könnte 1 Chainlink zwischen 85 und 195 US-Dollar wert sein, abhängig von der Akzeptanz, den Marktzyklen und dem langfristigen Wachstum des Kryptomarkts.
In fünf Jahren wird erwartet, dass Chainlink eine zentrale Web3-Infrastruktur ist, mit breiterer Akzeptanz und einem potenziellen Preisbereich von 80–140 US-Dollar.
Chainlink gilt aufgrund seines Nutzens in der realen Welt, der Dominanz als Orakel, der institutionellen Akzeptanz und des wachsenden Cross-Chain-Ökosystems als stark auf lange Sicht.

