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Neues Allzeithoch: Silber schießt über 85 US-Dollar! Warum ist es so begehrt?

Neues Allzeithoch: Silber schießt über 85 US-Dollar! Warum ist es so begehrt?

汇通财经汇通财经2026/01/12 16:16
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Von:汇通财经

Huitong Finance am 12. Januar—— Am Montag (12. Januar) stieg der Spotpreis für Silber stark an und erreichte zeitweise über 85,50 US-Dollar, ein neues Hoch. Während der nordamerikanischen Handelszeit wurde weiterhin in der Nähe des historischen Höchststands gehandelt. Dieser Anstieg kam nicht völlig unerwartet, sondern wurde durch eine plötzliche Nachricht ausgelöst – das US-Justizministerium hat eine Vorladung an die Federal Reserve herausgegeben, was eine breite Diskussion über die Unabhängigkeit der Zentralbank auslöste. Obwohl dieses Ereignis bisher keine wesentlichen Änderungen im politischen Rahmenwerk bewirkt hat, ist seine Symbolkraft enorm: Sobald die Entscheidungen der Federal Reserve nicht mehr als neutral angesehen werden, wird das Vertrauen des Marktes in die Glaubwürdigkeit der Politik erschüttert.



Am Montag (12. Januar) stieg der Spotpreis für Silber stark an und erreichte zeitweise über 85,50 US-Dollar, ein neues Hoch. Während der nordamerikanischen Handelszeit wurde weiterhin in der Nähe des historischen Höchststands gehandelt. Dieser Anstieg kam nicht völlig unerwartet, sondern wurde durch eine plötzliche Nachricht ausgelöst – das US-Justizministerium hat eine Vorladung an die Federal Reserve herausgegeben, was eine breite Diskussion über die Unabhängigkeit der Zentralbank auslöste. Obwohl dieses Ereignis bisher keine wesentlichen Änderungen im politischen Rahmenwerk bewirkt hat, ist seine Symbolkraft enorm: Sobald die Entscheidungen der Federal Reserve nicht mehr als neutral angesehen werden, wird das Vertrauen des Marktes in die Glaubwürdigkeit der Politik erschüttert.

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Diese Unsicherheit überträgt sich rasch auf die Finanzmärkte, insbesondere auf den Edelmetallmarkt. Analysten weisen darauf hin, dass Händler, wenn die Unabhängigkeit der Zentralbank infrage gestellt wird, instinktiv das Risiko einer zukünftigen Inflationserhöhung einkalkulieren und gleichzeitig die Sorge wächst, dass die Kaufkraft des US-Dollar geschwächt wird. Vor diesem Hintergrund werden harte Vermögenswerte wie Gold und Silber auf natürliche Weise zum „sicheren Hafen“ für Kapital.

Obwohl die Marktreaktion heftig ist, gehen Analysten davon aus, dass die grundlegenden Institutionen der Federal Reserve nur mit geringer Wahrscheinlichkeit tatsächlich erschüttert werden. Sollte die politische Unabhängigkeit tatsächlich verloren gehen, würde dies eine Kettenreaktion auslösen, wie einen Anstieg der Finanzierungskosten und eine umfassende Zunahme der Risikoprämien – Kosten, die keine der Parteien derzeit tragen kann. Daher ist eine vernünftigere Interpretation, dass diese Nachricht vorübergehend eine „Unsicherheitsprämie“ erhöht hat, was das Kapital zu einer Strategie des „zuerst kaufen, dann beobachten“ veranlasst, anstatt sofort extreme Bewertungen für das langfristige System vorzunehmen.

Zinsspiel erreicht kritische Phase, Inflationsdaten als größter „Game Changer“


Während die kurzfristige Stimmung angeheizt wurde, bleibt die Kernlogik, die den Silberpreis beeinflusst, weiterhin an Zinserwartungen gebunden. Die letzte Woche veröffentlichten Non-Farm Payrolls zeigten, dass die US-Arbeitslosenquote auf 4,4 % gesunken ist und der Arbeitsmarkt insgesamt stabil bleibt, was eine Zinssenkung im Januar praktisch ausschließt. Dennoch erwartet der Markt im Jahresverlauf weiterhin zwei Zinssenkungen, wobei der erste Zeitpunkt im Juni liegt. Diese Erwartung ist für Silber entscheidend, denn als zinsloses Asset ist der Silberpreis negativ mit dem Realzins (Nominalzins minus Inflation) korreliert – je niedriger der Realzins, desto geringer sind die Opportunitätskosten für das Halten von Silber und desto attraktiver wird es.

Der größte Unsicherheitsfaktor in naher Zukunft liegt bei dem bevorstehenden US-Verbraucherpreisindex (CPI). Sollte der Wert höher ausfallen, was auf eine hartnäckige Inflation hinweist, könnte der Markt einen „restriktiveren“ Kurs neu einpreisen, also Zinssenkungen verschieben oder sogar reduzieren, was den Realzins steigen lässt und Silber unter Druck setzt; umgekehrt würde ein schwacher CPI die Konsenserwartung von „zwei Zinssenkungen im Jahr“ bestätigen und so die Aufwärtsstruktur von Silber weiter unterstützen. Man kann sagen, dass diese Daten zum kurzfristigen Schlüsselpunkt für die Entscheidung über Long- oder Short-Positionen werden.

Mittelfristig gilt: Solange der Markt davon überzeugt ist, dass die Federal Reserve zwischen Wirtschaftswachstum und Finanzstabilität eine relativ moderate Politik verfolgt, bleibt der Spielraum für weiter sinkende Realzinsen erhalten, was Silber fundamental stützt. Natürlich bedeutet ein Aufwärtstrend nicht zwingend einen geradlinigen Anstieg – insbesondere bei den jüngsten schnellen Kursgewinnen kann jede marginale Änderung der Zinserwartungen die Volatilität verstärken.

Geopolitisches Pulverfass raucht erneut, Flucht in Edelmetalle


Neben makroökonomischer Politik und Zinsmanövern sorgt auch das geopolitische Risiko zunehmend für Unruhe am Markt. In letzter Zeit hat die USA gegenüber Iran härtere Signale gesendet, während der Iran seinerseits mit starker Gegenwehr droht – die Lage im Nahen Osten hat sich erneut zugespitzt. Solche Ereignisse stören oft die globale Risikobereitschaft und veranlassen Kapital, sich rasch von Risikoanlagen zu trennen und in klassische sichere Häfen wie Gold und Silber zu wechseln.

Nach der Marktreaktion zu urteilen, legte Gold als erstes los, durchbrach am Montag die wichtige psychologische Marke von 4600 US-Dollar und verstärkte damit die positive Stimmung im gesamten Edelmetallsektor. Gold als „Anker-Asset“ sorgt mit seinem Anstieg meist dafür, dass der Markt auch Silber und andere Edelmetalle großzügiger bewertet. Sobald Händler den sicheren Hafenwert neu einschätzen, kann Silber durch Stimmungsübertragung und Trendkapital einen „überproportionalen“ Anstieg verzeichnen.

Technische Hochphase – wie geht es weiter?


Aus technischer Sicht befindet sich der Spotpreis für Silber auf Tagesbasis weiterhin in einem klaren Aufwärtstrend und hat nach dem Durchbruch des vorherigen Hochs diesen auch verteidigt – die Trendstruktur ist intakt. Der aktuelle Kurs liegt nicht weit vom Tageshoch bei 85,53 US-Dollar entfernt, was zeigt, dass die Bullen weiterhin die Führung haben. Der MACD-Indikator bleibt über der Nulllinie, die Dynamikbalken sind positiv – der Aufwärtstrend ist also noch intakt.

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Dennoch sollte auch auf kurzfristige Überhitzungsrisiken geachtet werden. Der RSI-Indikator liegt bereits bei 70,56 und damit im oberen Bereich, was auf eine gewisse Überkauftheit hindeutet. Das bedeutet, dass in der Folge eher eine Konsolidierung als ein weiterer starker Anstieg zu erwarten ist, auch eine deutliche Korrektur ist nicht ausgeschlossen. Nach unten sind zwei Unterstützungszonen besonders zu beobachten: Zum einen das frühere Schlüsselplateau bei etwa 80,000 US-Dollar, zum anderen die technische Zwischenstütze bei 82,50 US-Dollar. Sollten diese Zonen bei einer Korrektur nicht unterschritten werden, könnten sie sogar neue Chancen für Bullen bieten.

In den nächsten Tagen gibt es viele potenzielle Marktkatalysatoren. Neben dem morgen veröffentlichten CPI der USA stehen am Mittwoch Einzelhandelsumsätze und PPI-Daten an, die zwar etwas verzögert sind, aber dennoch für Bewegung sorgen könnten. Darüber hinaus könnte ein mögliches Urteil des US-Supreme Court zu Zöllen die Kapitalströme beeinflussen und somit indirekt die sicheren Häfen betreffen. Sollten die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe am Donnerstag unerwartet schwach ausfallen, könnte dies die Wetten auf Zinssenkungen erneut befeuern – was Silber zugutekäme.

Zusammengefasst wird der aktuelle starke Silbertrend von drei Kräften getragen: institutionelle Unsicherheit, Zinserwartungsdynamik und zunehmende geopolitische Risiken. Obwohl kurzfristig Rücksetzer auftreten können, sehen Analysten bei intakten Hauptunterstützungen und unverändertem Kerngeschehen Rückgänge eher als Chance für strukturelle Einstiege. Händler werden in nächster Zeit drei Hauptthemen genau beobachten: ob Inflationsdaten die Zinssenkungserwartungen erschüttern, ob das Thema Unabhängigkeit der Federal Reserve weiter an Bedeutung gewinnt und ob geopolitische Spannungen weiter zunehmen. Solange mindestens zwei dieser Faktoren weiterhin Aufwärtstendenzen zeigen, bleibt der mittelfristige Aufwärtstrend für Silber vielversprechend.

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