Galaxy-CEO: Der eigentliche Streitpunkt des Gesetzes zur Strukturierung des Kryptomarktes liegt bei den Banken
Laut einem Bericht von Jinse Finance erklärte Michael Novogratz, CEO von Galaxy, die Gründe für den langsamen Fortschritt des Gesetzes zur Strukturierung des Kryptowährungsmarktes. Er sagte, dass beide Parteien dieses Gesetz verabschieden wollen, was an sich kein Problem darstellt. Der eigentliche Streitpunkt liegt jedoch bei den Banken – insbesondere im Bereich der Stablecoins. Derzeit zahlen Großbanken ihren Einlegern fast keine Zinsen (etwa 1-11 Basispunkte), während Einlagen bei der Federal Reserve einen Ertrag von 3,5-4% bringen. Das Aufkommen von Stablecoins bedroht diese Zinsmarge. Wenn Verbraucher anderswo Erträge erzielen können, werden die Einlagen abwandern – und damit sinken auch die Gewinne der Banken. Deshalb ist dies ein so heftiger Lobbykampf. Wenn Stablecoins am Wettbewerb teilnehmen dürfen, verlieren die Banken entweder Einlagen oder müssen den Verbrauchern höhere Zinsen zahlen. Genau diese Vor- und Nachteile versuchen die Gesetzgeber abzuwägen. Es stimmt also, dass es tatsächlich ein Kräftemessen zwischen der US Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) ist. Letztlich geht es jedoch darum, wer die wirtschaftlichen Erträge über Ihr Geld kontrolliert. Das ist der Grund, warum dieses Gesetz schwieriger zu verabschieden ist, als es auf den ersten Blick scheint.
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