Behindert diese Entwicklung den Aufwärtstrend am Kryptowährungsmarkt? Galaxy Digital Analyst äußert sich
Die Verschiebung des Gesetzesentwurfs zur Marktstruktur für Kryptowährungen, der im US-Senat diskutiert werden sollte, hat die regulatorische Unsicherheit vertieft und übt Druck auf Krypto-Assets und damit verbundene Aktien aus.
Alex Thorn, Forschungsdirektor bei Galaxy Digital, erklärte, dass die Verschiebung der geplanten Überprüfung des Crypto Market Structure Act durch das Senate Banking Committee erhebliche Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Kongress und der Branche in grundlegenden Fragen offenbart habe, insbesondere hinsichtlich der Mechanismen für Stablecoin-Erträge und der Regulierung von DeFi.
Die Entscheidung, das Verfahren zu verschieben, fiel nur wenige Stunden, nachdem Coinbase-CEO Brian Armstrong seine Unterstützung für den Gesetzesentwurf zurückgezogen hatte. Armstrong äußerte öffentlich seine Ablehnung gegenüber den Bestimmungen zu tokenisierten Wertpapieren, DeFi-Beschränkungen und Stablecoin-Erträgen. In der Folge gab Tim Scott, Vorsitzender des Senate Banking Committee, die Verschiebung der Anhörungen bekannt; ein neuer Zeitplan wurde jedoch nicht mitgeteilt. Da der Senat nächste Woche in die Pause geht, werden die Gespräche voraussichtlich frühestens zwischen dem 26. und 30. Januar wieder aufgenommen.
Laut Thorn wurde der Entwurfstext erst spät in der Nacht innerhalb von nur 48 Stunden veröffentlicht, und es wurden über 100 Änderungsanträge vorgeschlagen. Das Entstehen neuer Streitpunkte bis zur letzten Minute habe das Erreichen eines politischen Konsenses erheblich erschwert.
An den Märkten fielen Krypto-Assets nach den Nachrichten über die Verschiebung allgemein. Bitcoin und Ethereum verloren im Tagesverlauf etwa 2 %, während kryptobezogene Aktien in den USA ebenfalls unter Verkaufsdruck gerieten. Die Coinbase-Aktie fiel um 6,5 %, Robinhood um 7,8 % und Circle um 9,7 %.
In seiner Analyse erklärte Thorn, dass es zwar breite Übereinstimmung hinsichtlich der „Marktstruktur“ gebe, jedoch eine erhebliche politische Kluft bei nicht zentralen, aber sehr sensiblen Themen wie Stablecoin-Erträgen, DeFi-Compliance und der Übertragung von Befugnissen an die SEC über tokenisierte Wertpapiere bestehe. Thorn schloss: „Die offensichtlichen Unterschiede sind nicht groß, aber der eigentliche Graben ist tief.“
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