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Bitcoin gewinnt an Zugkraft, da die ETF-Nachfrage steigt

Bitcoin gewinnt an Zugkraft, da die ETF-Nachfrage steigt

CointribuneCointribune2026/01/18 10:17
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Von:Cointribune

Während makroökonomische Unsicherheiten auf den traditionellen Märkten lasten, etabliert sich bitcoin erneut als strategischer Vermögenswert für institutionelle Investoren. Spot Bitcoin ETFs verzeichnen Rekordzuflüsse und erreichen seit mehreren Monaten nie dagewesene Niveaus. Diese massive Rückkehr von Kapital signalisiert eine klare Neupositionierung großer Portfolios, die nun eher geneigt sind, sich über regulierte Vehikel zu engagieren. Ein Stimmungswandel, der eine neue Phase der institutionellen Adoption einläuten könnte, dessen Stärke jedoch noch bestätigt werden muss.

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Kurz gefasst

  • Spot Bitcoin ETFs verzeichneten in einer Woche Nettozuflüsse von 1,42 Milliarden US-Dollar – ein Niveau, das es seit Oktober 2023 nicht mehr gab.
  • Dieser Anstieg der Zuflüsse markiert eine starke Rückkehr institutioneller Investoren über regulierte Kanäle.
  • Der Verkaufsdruck von Whales lässt nach, was zur Reduktion des verfügbaren Marktangebots beiträgt.
  • Analysten betonen jedoch, dass diese Erholung noch früh sei und ein nachhaltiger Aufwärtstrend mehrere Wochen anhaltender Zuflüsse erfordern würde.

Massive Rückkehr der Zuflüsse in Bitcoin ETFs

Laut SoSo Value verzeichneten die amerikanischen Bitcoin ETFs in der vergangenen Woche einen Nettozufluss von 1,42 Milliarden US-Dollar und erzielten damit ihre beste Wochenperformance seit Oktober 2023.

Dieser spektakuläre Aufschwung folgt auf eine Phase der Verlangsamung und spiegelt ein deutliches Wiederaufleben des Interesses institutioneller Investoren wider.

Vincent Liu, Chief Investment Officer bei Kronos Research, interpretiert diese Bewegung als Wiederaufnahme des Engagements institutioneller Investoren, die im Allgemeinen vorsichtiger und strukturierter agieren.

„Die Zuflüsse in ETFs deuten darauf hin, dass bullische Anleger über regulierte Kanäle zurückkehren“, erklärte er. Diese Reaktivierung der Nachfrage durch reglementierte Instrumente markiere seiner Ansicht nach den Beginn einer strategischen Neupositionierung. Allerdings sei es noch zu früh, um dies als bestätigte Trendwende zu sehen.

Die Rückkehr der Zuflüsse konzentrierte sich hauptsächlich auf zwei entscheidende Tage:

  • Dienstag: 754 Millionen US-Dollar Nettozuflüsse;
  • Mittwoch: 844 Millionen US-Dollar, das höchste Tagesniveau der Woche;
  • Freitag: ein deutlicher Rückgang mit 395 Millionen US-Dollar Abflüssen, ohne das positive Gesamtbild zu trüben.

Diese bedeutenden Zuflüsse wurden von einem spürbaren Rückgang der Verkäufe durch Whales begleitet – jene großen BTC-Besitzer, deren Bewegungen den Markt stark beeinflussen. Infolgedessen ließ der Druck auf das bitcoin-Angebot nach, was den Effekt institutioneller Käufe auf den Preis verstärkte. Diese technische Konstellation könnte die Markt-Sensitivität gegenüber zukünftigen Kapitalbewegungen erhöhen.

Makroökonomischer und strategischer Kontext hinter dem Ansturm

Über den Kapitalzufluss hinaus deuten weitere Signale auf eine tiefgreifendere Entwicklung der Marktstruktur hin.

Vincent Liu weist insbesondere auf ein Beruhigungsphänomen unter Großanlegern hin. „On-Chain-Indikatoren zeigen, dass Whales ihren Nettobestand im Vergleich zum Ende Dezember verringert haben“, erklärt er.

Diese Reduktion des Verkaufsdrucks, kombiniert mit konstanten ETF-Käufen, führt dazu, dass das verfügbare Angebot seltener wird. „Die Aufnahme durch ETFs, gepaart mit der Stabilisierung der Whales, deutet auf eine Verknappung des verfügbaren Angebots und ein marktfreundlicheres Risikoumfeld hin“, fasst er zusammen. Diese Konstellation könnte theoretisch eine stärkere Erholung begünstigen, sofern sie sich über die Zeit bestätigt.

Dieses optimistische Fazit wird jedoch von anderen Beobachtern relativiert. Der Ecoinometrics-Newsletter erinnert daran, dass frühere Spitzen bei ETF-Zuflüssen häufig nur kurzfristige Erholungen brachten, ohne eine wirklich nachhaltige bullische Entwicklung.

Nach deren Ansicht könnte nur eine Serie mehrerer Wochen starker Nachfrage den übergeordneten Trend umkehren. „Einzelne positive Tage können die Preise stabilisieren, aber ohne anhaltende Zuflüsse reichen sie nicht aus, um einen nachhaltigen Aufwärtstrend zu erzeugen“, warnt die Publikation. Die massiven Zuflüsse dieser Woche könnten daher nur ein Epiphänomen sein, sofern keine Kontinuität folgt.

Die massive Rückkehr von Kapital in ETFs bestätigt die Verankerung von bitcoin in institutionellen Strategien. Während sich das Angebot verknappt und das Halving näher rückt, nähert sich bitcoin der 97.000-Dollar-Marke – angetrieben von einer Dynamik, die über reine Spekulation hinausgeht. Eine symbolische Schwelle, die eine neue Bewertungsphase für den Vermögenswert eröffnen könnte.

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