Der Schweizer Franken gewinnt leicht, während der US-Dollar nach einem durch Wirtschaftsdaten ausgelösten Anstieg eine Verschnaufpause einlegt.
Schweizer Franken erstarkt, während US-Dollar nachgibt
Am Freitag legte der Schweizer Franken (CHF) gegenüber dem US-Dollar (USD) zu, da der Greenback nach einem datengetriebenen Anstieg, der ihn kürzlich auf den höchsten Stand seit über einem Monat getrieben hatte, an Schwung verlor. Beim letzten Stand bewegte sich das Währungspaar USD/CHF nahe 0,8015 und verzeichnete damit einen Rückgang von etwa 0,25 % am Tag.
US-Wirtschaftsindikatoren bleiben robust
Aktuelle US-Wirtschaftsberichte unterstreichen die Widerstandsfähigkeit der amerikanischen Wirtschaft. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche zum 10. Januar sanken auf 198.000 und übertrafen damit die erwarteten 215.000. Auch der Vier-Wochen-Durchschnitt ging auf 205.000 von zuvor 211.500 zurück, was auf anhaltende Stärke am Arbeitsmarkt hindeutet.
Auch die industrielle Aktivität zeigte eine Verbesserung: Der Empire State Index stieg von -3,7 auf 7,7 und der Philadelphia Fed Index legte von -8,8 auf 12,6 zu. Zudem erhöhten sich die Einzelhandelsumsätze im November um 0,6 % gegenüber dem Vormonat, nachdem sie zuvor um 0,1 % gesunken waren, und übertrafen damit die Erwartungen eines Anstiegs von 0,4 %, was auf eine solide Konsumnachfrage hinweist.
Ausblick auf die Fed-Politik und Markterwartungen
Die Reihe positiver US-Daten in Verbindung mit entschlossenen Kommentaren von Vertretern der Federal Reserve hat die Ansicht gestärkt, dass die Zentralbank ihren aktuellen Kurs in der Geldpolitik vorerst beibehalten kann. Dies hat den US-Dollar gestützt, der auf Kurs ist, seine dritte aufeinanderfolgende Wochensteigerung zu verzeichnen.
Der US-Dollar-Index (DXY), der die Währung gegenüber sechs wichtigen Mitbewerbern misst, liegt derzeit bei etwa 99,27 und verzeichnet damit einen Tagesrückgang von etwa 0,08 %.
Marktteilnehmer gehen nun fest davon aus, dass die Fed die Zinssätze auf ihrer bevorstehenden Sitzung am 27.-28. Januar unverändert lassen wird. Dennoch erwarten Investoren weiterhin die Möglichkeit von zwei Zinssenkungen später im Jahr.
Fokus verlagert sich auf Notenbank-Kommentare
Da der US-Wirtschaftskalender in nächster Zeit relativ ruhig bleibt, richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf bevorstehende Äußerungen von Zentralbankvertretern. Händler werden besonders auf Hinweise von Fed-Gouverneurin Michelle Bowman und Vizepräsident Philip Jefferson achten, um Aufschluss über die zukünftige Richtung der Geldpolitik und den politischen Ausblick zu erhalten.
Schweizerische Nationalbank bleibt auf Kurs
Unterdessen wird allgemein erwartet, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihren Leitzins vorerst bei 0 % belässt, da die Inflation in der Schweiz weiterhin niedrig und unter Kontrolle bleibt.
Das Protokoll der SNB-Sitzung im Dezember bestätigte dieses Vorgehen: Der Bankrat erklärte, dass derzeit keine Notwendigkeit für Anpassungen der geldpolitischen Maßnahmen bestehe und dass weder eine Straffung noch eine Lockerung der Geldpolitik in dieser Phase angemessen wäre.
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