Die Trump-Regierung plant, den Vorsitzenden der FTC für die neue Anti-Betrugs-Abteilung des Justizministeriums verantwortlich zu machen.
Odaily berichtet unter Berufung auf informierte Kreise, dass Beamte der Trump-Regierung erwägen, den Vorsitzenden der Federal Trade Commission (FTC), Andrew Ferguson, zum Leiter einer neu eingerichteten Abteilung des Justizministeriums zu ernennen, die für die Bekämpfung landesweiter Betrugsfälle zuständig ist. Ferguson wird weiterhin Vorsitzender der FTC bleiben. Vizepräsident Vance erklärte letzte Woche, dass diese Abteilung vom Weißen Haus überwacht werde und „bundesweite Zuständigkeit für Betrugsfragen“ habe. Vance fügte hinzu, dass im Justizministerium eine neue Position eines Assistant Attorney General geschaffen werde, der die entsprechenden Betrugsermittlungen leiten soll. Diese Struktur würde die traditionellen Grenzen zwischen dem Präsidenten und dem Justizministerium verwischen; das Justizministerium verfügt derzeit bereits über mehrere Abteilungen, die speziell für straf- und zivilrechtliche Betrugsermittlungen zuständig sind. Das Gesetz verbietet es den Kommissaren außerdem ausdrücklich, „anderen Geschäften, Berufen oder Beschäftigungen nachzugehen“. Es ist derzeit unklar, ob diese Regelung Fergusons gleichzeitige Übernahme der neuen Position beeinträchtigen würde.
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