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Das US-Leistungsbilanzdefizit schrumpft im dritten Quartal deutlich

Das US-Leistungsbilanzdefizit schrumpft im dritten Quartal deutlich

101 finance101 finance2026/01/14 14:52
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Von:101 finance

WASHINGTON, 14. Januar (Reuters) – Das Leistungsbilanzdefizit der USA ist im dritten Quartal deutlich zurückgegangen, da Zölle die Importe belasteten und das Primäreinkommen stark anstieg.

Das Bureau of Economic Analysis des Handelsministeriums teilte am Mittwoch mit, dass das Leistungsbilanzdefizit, welches den Fluss von Waren, Dienstleistungen und Investitionen in und aus dem Land misst, um 22,8 Milliarden US-Dollar bzw. 9,2 % auf 226,4 Milliarden US-Dollar schrumpfte – das niedrigste Niveau seit dem dritten Quartal 2023.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten erwartet, dass das Leistungsbilanzdefizit auf 238,4 Milliarden US-Dollar sinken würde. Der Bericht wurde durch den 43-tägigen Regierungsstillstand verzögert.

Das Defizit entsprach 2,9 % des Bruttoinlandsprodukts, dem niedrigsten Wert seit dem ersten Quartal 2020, nach 3,3 % im zweiten Quartal. Es erreichte im dritten Quartal 2006 mit 6,3 % seinen Höchststand. Die weitreichenden Zölle von Präsident Donald Trump haben zu einem Rückgang der Importe geführt und damit geholfen, das Handelsdefizit zu verringern.

Die Importe von Waren sanken im dritten Quartal um 5,0 Milliarden US-Dollar auf 815,4 Milliarden US-Dollar, was auf einen Rückgang bei Konsumgütern zurückzuführen ist. Die Importe von nicht-monetärem Gold stiegen jedoch an. Die Importe von Dienstleistungen stiegen um 3,1 Milliarden US-Dollar auf 225,0 Milliarden US-Dollar.

Die Exporte von Waren gingen um 1,9 Milliarden US-Dollar auf 548,0 Milliarden US-Dollar zurück, belastet durch nicht-monetäres Gold, obwohl die Exporte von Investitions- und Konsumgütern zunahmen. Die Exporte von Dienstleistungen stiegen um 11,7 Milliarden US-Dollar auf 314,2 Milliarden US-Dollar.

Das Handelsdefizit bei Waren verringerte sich auf 267,4 Milliarden US-Dollar von 270,4 Milliarden US-Dollar im Vorquartal.

Die Einnahmen aus Primäreinkommen stiegen um 16,3 Milliarden US-Dollar auf 395,2 Milliarden US-Dollar, angeführt von einem Anstieg der Direktinvestitionserträge. Die Zahlungen für Primäreinkommen erhöhten sich um 5,3 Milliarden US-Dollar auf 390,0 Milliarden US-Dollar.

Die Einnahmen aus Sekundäreinkommen sanken um 2,0 Milliarden US-Dollar auf 44,4 Milliarden US-Dollar. Die Zahlungen für Sekundäreinkommen gingen um 2,1 Milliarden US-Dollar auf 97,9 Milliarden US-Dollar zurück, da allgemeine Staatsübertragungen abnahmen.

(Bericht von Lucia Mutikani; Redaktion: Andrea Ricci)

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