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Charles Hoskinson sagt, dass die nächste Phase von Krypto kein Bullenmarkt sein wird und bezeichnet 2026 als einen entscheidenden Neustart für die Branche.
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Er machte regulatorisches Chaos und politische Einflussnahme dafür verantwortlich, dass Privatanleger verdrängt wurden, während Bitcoin voranschritt.
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Hoskinson warnte, dass Krypto nun vor der Wahl steht zwischen institutioneller Kontrolle und dem Wiederaufbau von Vertrauen durch echten Nutzen.
Cardano-Gründer Charles Hoskinson sagte, er habe in den letzten vier Jahren etwa 2,5 Milliarden Dollar an Buchwert verloren. Die Verluste resultierten aus regulatorischem Chaos und politischer Einflussnahme, die Privatanleger im gesamten Markt ausgelöscht haben.
In einem aktuellen Interview analysierte Hoskinson, was zwischen 2022 und 2025 schiefgelaufen ist. Die Zusammenbrüche von FTX und Luna zerstörten das Vertrauen. Aggressive und unklare US-Regulierung schürte Angst. Bitcoin profitierte, während Altcoins stagnierten.
„Privatanleger wurden zerschlagen, verbrannt und gebrochen“, sagte Hoskinson.
Hoskinson kritisiert politische Einflussnahme auf Krypto
Der Cardano-Gründer verwies auf staatlich geführte Memecoins und „Photo-op-Politikgestaltung“ als Faktoren, die der Glaubwürdigkeit der Branche geschadet haben. Er sagte, die parteiübergreifende Unterstützung für Krypto sei zusammengebrochen, sobald es mit Parteipolitik verknüpft wurde.
„Per Definition sollte Kryptowährung politisch neutral, geografisch neutral, ethnisch neutral sein,“ fügte er hinzu.
Bitcoin entwickelte sich weiter – der Rest von Krypto nicht
Hoskinson stellte eine deutliche Spaltung am Markt fest. Bitcoin entwickelte sich mit institutioneller Akzeptanz weiter, während die meisten Altcoins zurückblieben.
Während Bitcoin durch ETFs und Zugang zu traditioneller Finanzwelt Klarheit gewann, waren andere Netzwerke von Unsicherheit und regulatorischem Druck betroffen. Das Resultat war ein Markt, in dem Bitcoin reifte, aber das allgemeine Wachstum der Krypto-Branche ins Stocken geriet.
Warum 2026 ein Neustart und kein Bullenmarkt ist
Hoskinson wies die Vorstellung zurück, dass 2026 ein traditioneller Bullenzyklus sei. Er bezeichnete es als einen Neustart.
Frühere Zyklen wurden von Spekulationen getrieben. Diesmal, so argumentierte er, seien echter Nutzen und nächste Generation von Infrastruktur erforderlich. Allein regulatorische Klarheit werde die Privatanleger nicht zurückbringen.
Er skizzierte zwei mögliche Wege: Einen, bei dem die Wall Street durch institutionelle Dominanz und Überwachung die Kontrolle gewinnt, und einen anderen, bei dem eine auf Privatsphäre ausgerichtete Infrastruktur die Privatanleger zurück in den Markt bringt.
„Dies ist das entscheidende Jahr für die Seele von Krypto,“ sagte Hoskinson.
Trotz seiner Verluste sagte Hoskinson, er bleibe optimistisch. Er verglich die Zukunft von Krypto mit Amazons Transformation, wobei das Unternehmen letztlich etwas völlig anderes repräsentierte, das auf echtem Nutzen aufgebaut wurde.

