Ein Flash-Loan-Angriff auf das Sei Network hat laut der Blockchain-Sicherheitsfirma BlockSec Phalcon rund 240.000 US-Dollar in WSEI aus dem Synnax-Vertrag abgezogen. Der Angreifer lieh sich 1,96 Millionen WSEI über einen Flash Loan und verließ den Vertrag, ohne zurückzuzahlen.
Der Exploit wurde nicht durch einen Fehler im Vertrag verursacht. Er wurde durch eine versehentliche Überweisung ermöglicht, die drei Blöcke zuvor stattfand.
Die Wallet „0x9748…a714“ überwies versehentlich Gelder an den Synnax-Vertrag und fügte dadurch unbeabsichtigt Liquidität hinzu, die der Angreifer später nutzte. Zwei Transaktionen, von BlockSec als TX1 und TX2 bezeichnet, vervollständigten den Angriffsweg.
Die Abfolge war einfach. Gelder wurden versehentlich eingezahlt, durch einen Flash Loan geliehen und nie zurückgegeben. Der Verlust war unmittelbar und endgültig.
Der Vorfall ist ein weiteres Beispiel für ein wiederkehrendes Problem im DeFi-Bereich, nämlich dass auch betriebliche Fehler weiterhin zu umfassenden Exploits führen können – selbst auf Hochleistungs-Blockchains wie Sei.
Der Exploit ereignet sich, während Sei sich auf einen großen Netzwerkübergang vorbereitet. Das Team hat eine Warnung an Inhaber von USDC.n herausgegeben, einer gebrückten Version von Circle’s USDC, die im Cosmos-Ökosystem verwendet wird.
Das bevorstehende SIP-3-Upgrade von Sei, das für März geplant ist, wird das Netzwerk in eine reine EVM-Chain umwandeln. Nach Abschluss des Upgrades werden Cosmos-native Vermögenswerte nicht mehr unterstützt. Dazu gehört auch USDC.n.
Das Sei-Team erklärte, dass nach dem Upgrade USDC.n im Netzwerk unzugänglich werden oder an Wert verlieren könnte. Nutzer wurden aufgefordert, ihre Gelder vor dem Übergang zu verschieben; Migrationspfade sind bereits aktiv.
Dies ist eine protokollbezogene Änderung mit einem festen Zeitplan. Jeglicher USDC.n, der nach dem Upgrade zurückbleibt, ist von Unsicherheit betroffen.
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});SEI wird nahe 0,12 $ gehandelt und hält eine horizontale Unterstützungszone, die Rücksetzer seit Ende Dezember begrenzt hat. Der übergeordnete Trend bleibt bärisch: Der Preis hat einen mehrmonatigen Abwärtstrend verlassen, nur um kurz zu stagnieren.
Der Verkaufsdruck beschleunigte sich von Oktober bis Dezember und drückte SEI um mehr als 60 % gegenüber den Sommerhochs nach unten. Die aktuelle Spanne spiegelt eine Stabilisierung und keine Umkehr wider. Momentum-Indikatoren zeigen eine Abflachung, keine Expansion.
Quelle: TradingView Solange der Preis über 0,11 $ bleibt, ist das Risiko eines Einbruchs begrenzt. Ein Bruch unter dieses Niveau würde 0,09 $ freilegen, gefolgt vom Tief bei 0,07 $.
Um eine bullische Bewegung zu bestätigen, müsste SEI die Mittelzone um 0,16-0,18 $ zurückerobern und als Unterstützung halten. Erst dann kann ein langfristiges Ziel von 1 $ in Betracht gezogen werden.
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