Große Inhaber haben durch wiederholte Abhebungen von Chainlink [LINK] von führenden Börsen eine bewusste Absicht gezeigt, was auf eine strategische Akkumulation statt kurzfristiger Positionierung hinweist.
Ein Wal zog in drei Wochen 540.684 LINK im Wert von etwa 6,76 Millionen US-Dollar von Coinbase ab, darunter eine kürzliche Transaktion über 63.424 LINK. Kurz darauf hob eine andere Adresse 171.120 LINK im Wert von 2,36 Millionen US-Dollar von Binance ab.
Insgesamt erhöhten diese Bewegungen die Gesamtbestände auf 789.810 LINK, was etwa 10,9 Millionen US-Dollar entspricht. Bemerkenswert ist, dass die Akkumulation schrittweise erfolgte und nicht auf einmal.
Dieses Vorgehen deutet auf eine gezielte Positionierung und nicht auf reaktive Käufe hin. Durch das Abziehen von fast 800.000 LINK von liquiden Handelsplätzen reduzierten Wale das sofort handelbare Angebot.
Mit sinkenden Börsenbeständen wird der Markt zunehmend sensibler gegenüber zukünftigen Nachfrageanstiegen.
Chainlink-Preis durchbricht WICHTIGE Struktur
Die Preisbewegung von LINK zeigt nun einen entscheidenden strukturellen Wandel. Der Vermögenswert hat einen langanhaltenden abwärtsgerichteten Kanal durchbrochen, der zuvor die Erholungen begrenzte.
Dieser Ausbruch folgte der Bildung einer Adam-und-Eva-Basis, die mit einem scharfen Ausverkauf in den Bereich von 11,8–12,0 US-Dollar begann, gefolgt von einer abgerundeten Erholung, die auf eine Erschöpfung der Verkäufer hindeutete.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde LINK bei etwa 13,7 US-Dollar gehandelt und blieb damit über der vorherigen Kanalbegrenzung. Käufer verteidigen höhere Tiefs und halten die Kontrolle über den Trend. Der unmittelbare Widerstand liegt bei etwa 14,7 US-Dollar, wobei die nächste größere Angebotszone um 16,6 US-Dollar erscheint.
Ein nachhaltiger Anstieg über 14,7 US-Dollar würde wahrscheinlich den Weg in Richtung 20 US-Dollar öffnen, wo zuvor eine historische Verteilung stattfand.
Spot-Abflüsse absorbieren stillschweigend den Umlaufbestand
Spotmarktdaten signalisieren weiterhin eine Akkumulation unter der Oberfläche. Chainlink verzeichnete kürzlich einen täglichen Nettoabfluss von -3,07 Millionen US-Dollar, während in früheren Sitzungen Abhebungen von fast -40 Millionen US-Dollar registriert wurden.
Diese Abflüsse hielten während seitwärts verlaufender Preisbewegungen an, was darauf hindeutet, dass Inhaber Münzen von Börsen abzogen, anstatt sich auf einen Verkauf vorzubereiten.
Wichtig ist, dass die negativen Nettoflüsse nach Volatilitätsspitzen nicht nachließen. Sie blieben konstant. Dieses Verhalten reduziert nach und nach das im Spotmarkt verfügbare Umlaufangebot.
Daher erlebt der Markt eine Aufnahme statt eines Gleichgewichts. Im Laufe der Zeit verengt diese Dynamik die Liquidität und erhöht die Preissensibilität.
Obwohl Spot-Abflüsse selten sofortige Kursanstiege auslösen, prägen sie zukünftige Reaktionen, sobald die Nachfrage zurückkehrt.
Top-Trader setzen stark auf Long-Positionen
Derivatedaten zeigten eine deutliche Richtungstendenz.‘
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zeigte die Kennzahl „Top Traders“ von Binance, dass 72,16 % der Konten Long positioniert sind, während 27,84 % Short sind.
Dies trieb das Long/Short-Verhältnis auf etwa 2,59, was auf starke Überzeugung hindeutet. Trader halten ihre Positionen trotz Konsolidierung, was auf Vertrauen in eine Fortsetzung statt auf schnelle Umkehrungen schließen lässt.
Allerdings erhöht eine einseitige Positionierung die Anfälligkeit für plötzliche Bewegungen. Überfüllte Longs verstärken die Volatilität, wenn die Struktur bricht.
Dennoch bleiben die Finanzierungsbedingungen unter Kontrolle, was unmittelbaren Stress verhindert. Daher verstärkt der Hebel derzeit potenzielle Ergebnisse, anstatt den Preis zu verzerren.
Bestätigt der Kurs seine Stärke, könnte die Long-Dominanz das Momentum beschleunigen. Andernfalls könnten sich die Positionen rasch auflösen.
Liquiditätscluster begünstigen Aufwärtsbewegung
Die Liquidations-Heatmap zeigt ein klares Ungleichgewicht. Dichte Short-Liquidations-Cluster befinden sich über dem aktuellen Kurs, während die Liquidität auf der Unterseite dünner und verstreuter erscheint.
Diese Asymmetrie ist relevant, da Märkte oft zur Liquidität tendieren. Erzwungene Liquidationen können eine starke Richtungsdynamik erzeugen.
Daher ziehen Aufwärtszonen den Preis stärker an als Abwärtszonen ihn abstoßen. Gleichzeitig verringert die reduzierte Downside-Leverage die Wahrscheinlichkeit von Kettenreaktionen bei Verkäufen.
Diese Struktur begünstigt ein Aufwärtstesten statt Ausbrüche nach unten. Allerdings bewegt Liquidität allein nicht die Märkte. Die Teilnahme bleibt entscheidend.
In Kombination mit Wal-Akkumulation und Spot-Absorption stärkt dieses Setup das Argument für eine zukünftige Expansion.
Positioniert sich Chainlink für eine Fortsetzung?
Zum Zeitpunkt des Schreibens handelte LINK innerhalb einer komprimierten Struktur, die durch Wal-Akkumulation, anhaltende Spot-Abflüsse, gehebelte Überzeugung und eine günstige Liquiditätsverteilung geprägt ist.
Das Angebot wird weiterhin dünner, während sich die Positionierung ausbaut. Wenn Käufer den Druck aufrechterhalten und den Widerstand überwinden, spricht die Struktur für eine Fortsetzung.
Wenn das Momentum nachlässt, könnte die Konsolidierung ohne großes Abwärtsrisiko andauern. In jedem Fall handelt LINK nun mit Struktur statt Zufälligkeit.
Fazit
- Wal-Akkumulation und anhaltende Spot-Abflüsse deuten auf eine gezielte langfristige Positionierung hin.
- Preisstruktur und Hebelpositionierung begünstigen nun eine Fortsetzung gegenüber Abwärtsrisiken.


